Es wurde mittlerweile durch eine Vielzahl von Studien nachgewiesen, dass Psychotherapie in vielen schwierigen Lebenssituationen hilft. Manchmal stehen konkrete Belastungen im Vordergrund, manchmal ein Gefühl von innerer Unruhe, Erschöpfung oder Orientierungslosigkeit. Nicht immer lässt sich das Leiden sofort klar benennen, oft ist es ein wiederkehrendes Gefühl, dass es „so nicht richtig ist“.
Ich glaube an die Möglichkeit der Veränderung zum Besseren. In meiner Praxis für Psychotherapie in 1020 Wien begleite ich Erwachsene bei unterschiedlichen seelischen Belastungen, Krisen und persönlichen Fragen, sowie bei konkreten psychiatrischen Diagnosen.
Die folgenden Themen geben einen Überblick über mögliche Anliegen, mit denen Menschen in die Therapie kommen. Sie sollten eine erste Orientierung bieten und können Anstoß sein, sich mit der eigenen Situation auseinanderzusetzen.
Psychotherapie bei Krise und Krisenintervention 1020 Wien
Krisen können plötzlich auftreten oder sich über längere Zeit aufbauen. Auslöser können Verluste, Trennungen, Erkrankungen, Überlastung, Umbrüche oder Situationen sein, in denen bisher Tragendes wegbricht. Die gewohnte innere Sicherheit gerät ins Wanken oder stürzt gar ins Bodenlose.
Psychotherapie bietet einen geschützten Rahmen, um das Erlebte einzuordnen, Gefühle er zu nehmen und wieder Orientierung zu gewinnen.
Krisenintervention ist der erste Schritt, überhaupt wieder „sein“ zu können.
Psychotherapie bei Angst und Panikattacken 1020 Wien
Ängste können den Alltag auf sehr unterschiedliche Weise beeinträchtigen. Manchmal zeigen sie sich in anhaltender innerer Unruhe, manchmal in plötzlichen Panikzuständen einhergehend mit körperlichen Symptomen und dem dauerhaften Gefühl, sich selbst nicht mehr vertrauen zu können. Das führt nicht selten zu einer Angst vor der Angst.
In der Psychotherapie kann es darum gehen, Angst besser zu verstehen, Auslöser und Zusammenhänge wahrzunehmen und einen hilfreichen Umgang mit belastenden Situationen zu entwickeln, Panikattacken zu meistern und wieder festen Boden unter den Füssen zu gewinnen.
Psychotherapie bei Depression 1020 Wien
Wenn das Leben „draußen“ stattfindet, und Sie keinen Zugang zur Freude finden können, Niedergeschlagenheit, innere Leere und Hoffnungslosigkeit Ihren Alltag bestimmen, Sie unter Antriebslosigkeit und dem Gefühl, sich selbst verloren zu haben, leiden, sind das typische Anzeichen einer Depression. In Österreich erkrankt jede fünfte bis siebte Person zumindest einmal in ihrem Leben daran. Die gute Nachricht ist, dass die Krankheit mittlerweile gut untersucht ist; Psychotherapie und Medikamente helfen, sich aus dem Dunkel zu befreien und wieder einen positiven Zugang zum Selbst zu finden.
Die Diagnose „biploare Störung“ gehört ebenfalls in diesen Themenkreis, sie unterscheidet sich zur Depression durch manische Phasen, die depressive Phasen abwechseln.
Psychotherapie bei Burnout und Erschöpfung 1020 Wien
Wenn innere und äußere Anforderungen über längere Zeit über Ihre Grenzen gehen, kann sich tiefe Erschöpfung entwickeln. Was anfänglich noch als vorübergehende Überlastung erlebt wird, kann im Laufe der Zeit einen Zustand erreichen, in dem Kraft, Freude und Selbstbestimmung spürbar abnehmen. Häufig kommen Schlafprobleme, Gereiztheit, Rückzug hinzu, oder das Gefühl, nur noch zu funktionieren.
In der Therapie wird es darum gehen, Warnzeichen ernst zu nehmen, Zusammenhänge zwischen äußerer Erwartung und innerem Anspruch zu erkennen und wieder in einen besseren Kontakt mit den eigenen Grenzen und Ressourcen zu kommen.
Psychotherapie bei Arbeit und Beruf 1020 Wien
Der berufliche Bereich ist für viele Menschen eng mit Selbstwert, Verantwortung, Belastung und Zugehörigkeit verbunden. Konflikte am Arbeitsplatz, Überforderung, anhaltender Druck, Unsicherheit oder das Gefühl, eigenen und fremden Anforderungen nicht mehr gerecht zu werden, können sich stark auf das seelische Befinden auswirken.
Psychotherapie bietet Raum, berufliche Belastungen genauer anzuschauen und deren Zusammenhang mit den eigenen Erwartungen, Grenzen und Lebensumständen besser zu verstehen. Dabei kann es hilfreich sein, neue Perspektiven zu entwickeln, den Blick auf die eigene Situation zu erweitern und stimmige nächste Schritte zu finden.
Psychotherapie bei Trauer und Verlust 1020 Wien
Verlusterfahrungen können das Leben tief erschüttern. Der Tod eines nahestehenden Menschen, eine Trennung, das Ende eines vertrauten Lebensabschnitts oder auch andere schmerzliche Abschiede können Trauer auslösen und innere Sicherheiten ins Wanken bringen.
Trauer verläuft dabei nicht geradlinig und zeigt sich bei jedem Menschen auf unterschiedliche Weise. In der Psychotherapie geben wir dem Verlust und dem diesen begleitendem Gefühl den Raum zu sein und sich auszudrücken.
Trauer braucht Zeit und Raum, es existiert kein „richtiges Maß“ an Dauer und Intensität.
Psychotherapie bei Sinn und Sinnfindung 1020 Wien
Viktor Fankls Kernaussage ist, dass der Mensch immer und unter allen Umständen nach Sinn strebt und diesen auch finden kann. Die Weiterentwicklung der Existenzanalyse nach Alfried Längle beantwortet ebenso die Frage, wie der Mensch seinen Sinn finden kann.
Manche Lebensphasen sind von der Frage geprägt, was trägt, was wichtig ist und wie das eigene Leben stimmig weitergehen kann. Sinnfragen können sich in Umbruchsituationen, nach belastenden Erfahrungen oder auch mitten in einem scheinbar geordneten Alltag stellen. Nicht selten gehen sie mit innerer Leere, Unsicherheit oder Orientierungslosigkeit einher.
Was benötige ich, um zu meiner Antwort zu kommen, ist dabei die wesentliche Frage. In der Existenzanalyse bedienen wir uns einer eigenen Methode, die über strukturiertes Fragen dazu führen soll, das in der jeweiligen Situation bestmögliche (unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände) Ergebnis zu erzielen.
„Was soll in dieser Welt durch mich werden, was möchte ich ins Leben bringen?“
Psychotherapie bei Zwänge, Zwangshandlungen, Zwangsgedanken 1020 Wien
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen bedeuten eine massive Einschränkung im Alltag. Wiederkehrende Gedanken, innere Befürchtungen oder das Gefühl, bestimmte Handlungen ausführen zu müssen, sind sehr belastend und kräfteraubend. Oft ist dabei klar, dass das eigene Erleben übermäßig ist – und dennoch lässt es sich nicht einfach abstellen.
„Habe ich das Licht abgedreht? Habe ich den Herd ausgeschalten?“ „Wie oft muss ich mir die Hände waschen, damit sie wirklich sauber sind?“
In der Psychotherapie geht es darum, Zwangserleben besser zu verstehen und den inneren Druck, der damit verbunden ist, genauer wahrzunehmen. Gemeinsam können Zusammenhänge erkundet und Möglichkeiten entwickelt werden, einen anderen Umgang mit den belastenden Gedanken und Impulsen zu finden.
Psychotherapie bei Sozialphobie 1020 Wien
Starke Unsicherheit in sozialen Situationen kann den Alltag erheblich belasten. Die Sorge, bewertet, kritisiert oder abgelehnt zu werden, führt oft dazu, dass Begegnungen als anstrengend erlebt oder zunehmend vermieden werden. Für viele Betroffene entsteht ein hoher innerer Druck, obwohl der Wunsch nach Kontakt und Zugehörigkeit gleichzeitig bestehen bleibt.
Psychotherapie kann helfen, soziale Ängste besser zu verstehen und die eigenen Erfahrungen ernst zu nehmen, ohne sich von ihnen bestimmen zu lassen. Im geschützten Rahmen können innere Muster, Selbstbilder und wiederkehrende Befürchtungen behutsam betrachtet werden. Daraus kann schrittweise mehr Sicherheit im Kontakt mit anderen entstehen.
Psychotherapie bei Alter und Altern 1020 Wien
Älterwerden bringt Veränderungen mit sich, die auf unterschiedliche Weise erlebt werden können. Körperliche Veränderungen, Verluste, Abschiede, neue Lebensphasen oder auch die Auseinandersetzung mit Endlichkeit und Vergänglichkeit können Fragen, Unsicherheiten und Belastungen auslösen. Gleichzeitig kann das Alter auch eine Zeit der Neuorientierung und inneren Vertiefung sein.
Psychotherapie unterstützt Sie dabei, die Themen des Älterwerdens bewusster wahrzunehmen und einen für Sie persönlich stimmigen und guten Umgang damit zu finden. Im Gespräch kann Raum entstehen für das, was sich verändert, was schmerzt und was vielleicht neu wachsen möchte. Dabei steht nicht nur das Belastende im Mittelpunkt, sondern auch die Möglichkeit, das eigene Leben weiterhin als sinnvoll und lebendig zu erleben.
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.